|
Archtop-Germany Zubehör - Kabel |
|||||
|
Tone-Toys.com
Vor allem sollte man Kabel nicht so lagern, wie rechts im Bild. Am besten ist hängend, wenn man die Möglichkeit hat. Kabel misst man nicht, man hört sie! Alles Geschreibe um Zahlen taugt für die subjektive Beurteilung eines Kabels überhaupt nichts. Außerdem gibt es nicht das Kabel, sondern eine Vielzahl guter Kabel für verschiedene Je dicker, desto besser. Problematisch wird es aber wenn das Kabel zu dick wird, dann leidet die Flexibilität Klare Grundregel bei Kabeln: Doppelte Länge = doppelte Dämpfung; d.h. Höhenverlust. Also je kürzer, je besser für die Höhen. Jedes Kabel klingt etwas anders, es ist quasi eine ungewollte Tonregelung, manche Frequenzen werden verstärkt, manche unterdrückt. Dabei sind Single-Coil PUs weniger wählerisch als Humbucker, denn deren ohnehin etwas schwächere Höhen werden von schlechten Kabeln nochmals abgesenkt. Kabel sollte man ihren eigenen Willen beim Aufwickeln lassen, sie drehen sich fast von selbst in die richtige Größe der Wicklung. Wenn man diesen Eigenwillen bricht, d.h. zu eng wickelt, verkürzt das die Lebensdauer; auch können Höhenverluste auftreten. Auch wenn man dem Kabel nichts ansieht, sollte man bei älteren Kabeln schon mal einen Hörvergleich mit einem Neuen machen.
Was ist nun dran an dem unterschiedlichen Sound von Kabeln? Ich beschränke mich hier ganz eindeutig auf den Anwendungsbereich “Archtop”. Ob das Kabel, dass hier gut wegkommt auch für einen HM-Spieler das Beste ist, ist ein ganz anderes Thema...
Die drei Letztgenannten wurden mir für diesen Test von Tone-Toys (www.tone-toys.com) freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Mein ganz herzlicher Dank hierfür geht an Peter Schell von Tone-Toys, der im übrigen einen Super-Zubehörshop auf die Beine, äh... ins Netz gestellt hat. Wer zu den Kabeln Getestet wurden die Kabel in drei Schritten. Die Testgitarre: Meine S400 (nagelneue 013er DR-Strings, flatwound; Holzbridge). 1. direkt in meinen AER Acousticube IIa und “live” hören.
Der erste Eindruck war schon deutlich: Alle drei “Nobelkabel” waren dem “Normalen” klanglich überlegen. Alle drei zeigten eine nuanciertere Klangwiedergabe und mehr Transparenz. Das Vovox schien mir bei diesem ersten Höreindruck über den Amp am differenziertesten zu klingen und schien auch die Frequenzen gleichmäßiger zu verteilen, es machte einen “akustischeren” Eindruck. Es war in den Bässen jedoch nicht so stark wie die beiden anderen (was für mich gut ist, denn meine S400 hat Näheres sollten jedoch die folgenden beiden Teste zeigen:
Hier bekam jedes Kabel einen eigenen Kanal mit natürlich genau den gleichen Einstellungen; keine Effekte. Auch hier zeigte sich deutlich der Vorteil der Nobelkabel; - das Spectro Flex zeigt sich im Vergleich mit dem Vovox druckvoller und mit mehr Bässen, während das Vovox transparenter klang und ein feineres Klangbild mit mehr Präsenz vermittelte. - das Spectro-Flex war dem HarNorth in den Bässen in etwa ebenbürtig, vielleicht einen Tick stärker in diesem Bereich. Dafür war das HarNorth mittiger und wärmer (womit ich dieses Kabel nicht als mittig bezeichnen kann, es hat, wie gesagt, wesentlich mehr Transparenz als ein normales Kabel). - das Vovox klang im Direktvergleich mit dem HarNorth nun fast logischerweise feiner und akustischer. Das HarNorth war deutlich druckvoller und mittenbetonter. 3. Abhören nicht über die Boxen, sondern über einen AKG-Kopfhörer-Studio-Monitor. Dieses Abhören fiel mir schwerer, die Unterschiede waren für mich nicht so deutlich , wie beim Abhören über die Boxen, aber wie oben vorhanden. Resümee: Nachsatz: Es hat sich übrigens herausgestellt, dass beim Akkordspiel wesentlich mehr Unterschied zu hören war als beim Single-Note-Spiel. Zum Vovox ist noch anzumerken, dass es nur in eine Richtung gut klingt. Das Ende mit der Firmenbezeichnung gehört in den Amp. Andreas Polte 27.10.2005 Ergänzung: Da gibt es wieder etwas Neues, was ich aber noch nicht testen konnte: Horizon: Eine durch und durch professionelle Firma, die mit Ohren, Erfahrung, Marketing und enormer Messtechnik an das Kabel-Thema rangehen. Scheint Hand und Fuß zu haben, da man kurzerhand einen amerikanischen Kabelhersteller gekauft hat. Jetzt macht man die einzelnen Drähte und das Kabel komplett selber. Tip: Das Silber-Kabel!
Meinungen (die Euren sind, wie immer, ausgesprochen erwünscht) “Die Vovox Kabel sind wirklich sehr, sehr gut. Im direkten Vergleich zu meinen "alten" Kabeln wirklich verblüffend. Die klingen einfach nach nichts anderem als dem Instrument. Leider teuer. Man soll Sie auch in einer bestimmten Richtung verwenden und so kurz wie möglich. Wenn man allerdings den Ton erst durch 15 Effektgeräte jagt, kann man sich das Geld für die teuren Kabel sparen.” “Nachdem ich Deinen Kabeltest gelesen habe, hier einige Erfahrungen mit dem Harnorth-Kabel: Ich benutze seit vielen Jahren ein dickes Cordial-Kabel "Top Performance CGK 112 N". Das ist schwer, liegt gut auf dem Boden, hält viel aus. Klanglich fand ich's immer besser als alles, was Kollegen so benutzen. Seit drei Wochen habe ich jetzt das Harnorth-Kabel. Das ist klanglich noch viel besser, die Gitarre klingt transparenter, luftiger, leichter, ohne dabei die Solidität des Tones zu verlieren. Mein alter Fender jauchzt und singt! Nachteil: das Harnorth ist unbeweglicher, liegt nicht so gut auf dem Boden und fühlte sich klebrig an. Gegen das klebrige Gefühl habe ich Talkum genommen, das ist jetzt o.k.. Es liegt immer noch etwas wellig auf dem Boden. Dafür ist Harnorth sehr preisgünstig. (Und Tone Toys ist ein sehr netter Versandhandel!) Fazit: Der Klang ist super, die Haptik nehme ich in Kauf (ich sitze ja |
|||||
![]() |
|||||
|
News Hersteller Spieler Händler CDs Zubehör Reparatur Award Workshops Tips Forum Kleinanzeigen Konzerte Photos In Art Meeting Impressum |
|||||