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Archtop-Germany Nobelplektren |
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Da geben wir unter Umständen 1000e von Euros für eine Archtop aus, manchmal auch mehrmals, bis wir der Meinung sind, dass dies nun die Eine ist... Manche betreiben auch Vielarchtoperei und streicheln mal diese, mal die andere ;-) ...
Beim Plektrum ist es nun so, dass wir da extrem pingelig sind; und jeder ist anders pingelig. Da neigen wir dazu, nach langer und nervender Suche einem Cent-Produkt nachzujagen... griffig soll es sein, eine gute Ansprache des Tones gewähleisten, gut klingen (die Unterschiede sind tatsächlich immens) und auch noch “schnell” zu spielen sein. Und trotzdem würde manch einer für ein solches ehemalige Pfennigprodukt einen übermäßigen Betrag auf den Tisch legen, um das richtige Plektrum zu bekommen. Barbara Jungfer aus Berlin spielt seit über 10 Jahren das gleiche Plektrum: Ein altes Jazz III von Dunlop. Sie hat sich daran gewöhnt und es klingt für sie richtig. Neue Plektren mag sie nicht, sie klingen anders. Lange hatte sie nur ein einziges davon, bis ihr ein Kollege noch eines schenkte. Ich kann sie verstehen, ich habe noch fünf alte und eingespielte Dunlop 204, klein, dick und schwarz... Aber schon seit einiger Zeit haben mich die Nobelplektren interessiert. Feinste Materialien wie Elfenbein oder gar Silber versprechen auch optisch einen Genuss. Preislich sind diese Plektren allerdings über die Cent-Marke herausgewachsen. Hier ist eine kleine exemplarische Übersicht über einige dieser Plektren.
Das Elfenbein bezieht er von elfenbeinverarbeitenden Betrieben welche den Artenschutzabkommen entsprechend zertifiziert sind (Cites). Somit besteht keinerlei Gefahr, dass illegales Elfenbein zur Verarbeitung kommt. Wer interesse an seinen Plektren hat, kann sich mit ihm per E-Mail in Verbindung setzen. Auch in Ebay werden sie angeboten. Seine Elfenbeinplektren haben vielen Gitarristen gut gefallen. Ich persönlich finde das Spielgefühl angenehm.
Die verschiedenen Hölzer differieren im Klang erheblich. Zum Test hatte ich Mahagoni, Birne, Nussbaum und Kirsche vorliegen. Alle Holzpleks brauchen eine gewisse Eingewöhnungszeit, aber danach kann man sehr interessante Klangnuancen mit ihnen erzeugen. Die anfangs doch recht starken Nebengeräusche geben sich mit der Eingewöhnungszeit. Diese Zeit sollte man den Pleks also geben. Den Beschreibungen der verschiednen Klänge auf Seeher´s Homepage braucht man nichts mehr hinzuzufügen, ich hatte exakt den gleichen Eindruck. Mein Favorit war Birne. Auch Pickup-Rahmen und Potiknöpfe bietet Seeger in Holzausführung an.
Helios Artist: Plektren aus Ebonit, Perlmutt und Elfenbein in drei Formen. Pickboy Natural Stone: Aus den halbedelsteinen Onyx und Achat in vier gängigen Größen.
Tor-Tis: Perfekte Reproduktion der alten Schildplatt-Plektren, aber aus künstlichem Material.
Tortoise Todd: Legendär; Zellulloid und Zellulose in vier Formen und drei Stärken. Moshay: Nylonpleks mit einem patentierten Loch als Greifhilfe. Drei Stärken, zwei Größen.
AK Gipsy Jazz: Dick, glasklar aus einem “geheimen” Material. Nur ein Modell.
Hier noch weitere Links zum Thema: www.mandoisland.de/picks_meine.html www.saitenweise.de/plektren/plektren.html www.thomann.de/sculpture_picks_ebony_standard_prodinfo.html
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